< PreviousCOMING SOON • COMING SOON • COMING SOON • COMING SOON • COMING SOON NEUES IM FANSHOP BALD ERHÄLTLICH AUF ICETIGERS.DE/SHOP EINKAUFSTASCHEN DIE NEUE BASIC-LOGO-LINE: HOODIES & T-SHIRTS DIE NEUE ALTERNATE-LOGO-LINE: HOODIES UND T-SHIRTS POWERED BYbueroloft.com büroloft GmbH | Südwestpark 25 | 90449 Nürnberg Wenn Sie für längere Zeit am Schreibtisch arbeiten, ist ein guter, ergonomischer Stuhl ein Muss. Wir beraten Sie gerne – für jede Position. Benutzen Sie einen ergonomischen Drehstuhl, achten Sie auf Ihre Körper- haltung und vermeiden Sie einseitige Sitzpositionen. Vermeiden Sie es, längere Zeit still zu sitzen. Lernen Sie von Kindern – sie sitzen nie still und sind immer in Bewegung. Nutzen Sie die Flexibilität des Drehstuhls und lehnen Sie sich ab und zu zurück. Tipps für ergonomisch richtiges Arbeiten Bleiben Sie gespannt: Fortsetzung folgt Thron für gute Haltung Tipp 2 Die richtige Haltung • • • beim Arbeiten genauso wichtig wie auf dem Eis! 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ERLER Kontumazgarten 4-19 | 90429 Nürnberg | Tel.: 0911/ 27 28-0 | E-Mail: info@erler-klinik.de Facebook Instagram Xing Folgen Sie uns auf den sozialen Plattformen: GGEESSUUNNDDHHEEIITT AAKKTTUUEELLLL || VVOORRLLEESSUUNNGGEENN FFÜÜRR JJEEDDEERRMMAANNNN Bei uns im Haus finden regelmäßig interessante, kostenlose Vorträge zu medizinischen Themen statt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.erler-klinik.de Orthopädie | Unfallchirurgie | Viszeral- und Gefäßchirurgie Handchirurgie | Plastische Chirurgie | Mikrochirurgie Wirbelsäulentherapie | Innere Medizin | Schmerztherapie UNSERE NOTAUFNAHME IST 24 STUNDEN AM TAG FÜR SIE DA. Torwart Niklas Treutle hat seine Augen lasern lassen und freut sich über seine Raubtier-Sicht. Erfahre mehr über seine Geschichte. Brille und Kontaktlinsen stören dich beim schnellsten Mannschaftssport der Welt? Mach es wie Niklas und komm in unserer Augenlaserklinik vorbei. Wir beraten dich gerne! Scharfe Sicht im Tigerkäfig Niklas Abschied von seiner Brille AUGENLASERKLINIK NÜRNBERG Zeltnerstraße 1-3 care-vision.de care_vision direkt zur Story Goodbye BRILLE!Praxis Dr. Mark Meisel & Dr. Ulf Meisel Ostendstraße 241, 90482 Nürnberg Termine unter: 0911 / 54 23 54 www.zahnaerzte-meisel.de Sportzahnärzte Dr. Mark Meisel und Dr. Ulf Meisel sind bei jedem Spiel der Ice Tigers mit dabei Beste Performance auf dem Eis Der individuell angepasste Gebissschutz während des Trainings oder einem Spiel ist ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung. Hier dient er unter anderem als eine Schutzschiene oder als leistungssteigernde Sport-Performance- Schiene. Um Höchstleistungen auf’s Eis zu bringen, spielt die Prophylaxe auch eine bedeutende Rolle. Entzündungen im Mundraum werden bei regel- mäßigen Untersuchungen sofort erkannt und behandelt. Dadurch können leistungshemmende Erkrankungen vermieden werden. Auf dem Eis geht es heiß her bei den Ice Tigers! Sportliche Ra nesse, Wendigkeit und Geschwindigkeit gehen von jedem einzelnen Spieler aus. Die Leistung lässt sich durch die o ziellen Sportzahnärzte der Ice Tigers noch eine Pucklänge nachhaltig steigern. In unserer Fachpraxis Dres. Meisel in Nürnberg kümmern wir uns auch um Ihre Prophylaxe und können Ihnen individuelle Zahnschienen für den Sport anfertigen – egal ob für Groß oder Klein! Auf dem Eis geht es heiß her bei den Ice Tigers! Sportliche Ra nesse, Wendigkeit und Geschwindigkeit gehen von jedem einzelnen Spieler aus. Die Leistung lässt sich durch die Praxis Dr. Mark Meisel & Dr. Ulf Meisel Ostendstraße 241, 90482 Nürnberg Termine unter: 0911 / 54 23 54 www.zahnaerzte-meisel.de Sportzahnärzte Dr. Mark Meisel und Dr. Ulf Meisel sind bei jedem Spiel der Ice Tigers mit dabei Beste Performance auf dem Eis Der individuell angepasste Gebissschutz während des Trainings oder einem Spiel ist ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung. Hier dient er unter anderem als eine Schutzschiene oder als leistungssteigernde Sport-Performance- Schiene. Um Höchstleistungen auf ’s Eis zu bringen, spielt die Prophylaxe auch eine bedeutende Rolle. Entzündungen im Mundraum werden bei regel- mäßigen Untersuchungen sofort erkannt und behandelt. Dadurch können leistungshemmende Erkrankungen vermieden werden. Auf dem Eis geht es heiß her bei den Ice Tigers! Spor tliche Ra nesse, Wendigkeit und Geschwindigkeit gehen von jedem einzelnen Spieler aus. Die Leistung lässt sich durch die o ziellen Sportzahnärzte der Ice Tigers noch eine Pucklänge nachhaltig steigern. In unserer Fachpraxis Dres. Meisel in Nürnberg kümmern wir uns auch um Ihre Prophylaxe und können Ihnen individuelle Zahnschienen für den Sport anfertigen – egal ob für Groß oder Klein! Auf dem Eis geht es heiß her bei den Ice Tigers! Spor tliche Ra nesse, Wendigkeit und Geschwindigkeit gehen von jedem einzelnen Spieler aus. 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Profi- Saison, 17 davon in der DEL… Ja, mit 17 habe ich meine ersten 15 DEL-Spiele gemacht, ansons- ten aber die restliche Saison in der Oberliga. Mit 18 waren es um die 30 Spiele und danach nichts anderes mehr als DEL. Hat man auf Dinge wie Saison- vorbereitung dann überhaupt noch Lust oder ist sie einfach nur nervig? Es gibt Dinge, da hat man Bock drauf und es gibt Dinge, die gehören einfach dazu. Ich habe generell aber einfach Bock darauf, Eishockey zu spielen. Im Alter wird man weise. Wenn ich mich über alles aufrege, was mir nicht passt, komme ich da ja nie raus. Natürlich macht es keinen Spaß, irgendwelche Fotoshootings zu machen, aber am Ende verkauft man dadurch ein Ticket mehr und dann zahlt sich das im Jahr darauf auf mein Gehalt aus (lacht). Spielt es ab einem gewissen Alter auch eine Rolle, dass man solche Dinge einfach nur genie- ßen will, weil man sich bewusst wird, dass man das nicht ewig machen kann? Ja, auf jeden Fall. Ich habe jetzt für zwei Jahre in Nürnberg unterschrieben. Wer weiß, was danach kommt und wie der Körper mitspielt. Man geht ganz anders an die Situation heran CONSTANTIN BRAUN IM INTERVIEW CONST ANTIN BRA UN IM INTER VIEWund genießt es viel mehr. Man ist viel länger und lieber in der Kabine, weil man weiß, dass es irgendwann vorbei ist. Aber die jungen Leute halten einen auch jung. Vor drei Jahren hat man dich in Krefeld auf dem Eis gesehen, was ehrlich gesagt schwierig ausgesehen hat. Weniger we- gen deiner Leistungen, sondern wegen der gesamten Situation in Krefeld. Du kennst auch die andere Seite mit großen Erfol- gen. Was ist dann in Bietigheim passiert? Krefeld war für mich sowieso schwierig, weil es meine erste Saison nach der Reha war. Ich musste erst mal gucken, wie das alles funktioniert. In Bie- tigheim hatte ich einen guten Sommer und wusste früh genug, wie es weitergeht. Nach Krefeld bin ich während des Magenta Cups mit Berlin gewechselt, das war alles eine Hauruck-Ak- tion. Man hat in leeren Hallen gespielt, die ganze Situation war seltsam. Bietigheim hat für mich einfach gepasst, das war genau der richtige Schritt für mich. Ich dachte mir, ich gehe mal zu einem Verein, wo man sich das Ganze von der ande- ren Seite anschaut, wo es nicht darum geht, Meister zu werden. Da war einfach viel weniger Druck da und man konnte be- freit aufspielen. Du hattest dort eine ganz ande- re Rolle als zuletzt in Berlin und unglaublich viel Eiszeit mit fast 30 Minuten pro Spiel. Wie hast du das körperlich hinbekom- men? Mit sehr viel Pflege. Ich habe in den letzten beiden Jahren extrem viel Zeit auf der Liege mit Massagen und Behandlun- gen verbracht. Man regeneriert im Alter nicht mehr so schnell, ich musste aber am Freitag und Sonntag fit sein. Da habe ich mich viel massieren lassen und darauf geachtet, körperlich nicht abzubauen. Und jetzt hast du wieder eine neue Aufgabe mit einem be- sonderen Reiz. Stefan Ustorf The Queen of all colours - Black SYSTEM 01 CLASSIC IN BLACK. GEHEIMNISVOLL. UNABHÄNGIG. SELBSTBEWUSST. konektra.comund du wart zusammen in der Kabine gesessen, er bezeich- net dich auch ganz offen als Freund. Jetzt ist er der Sportdi- rektor, also dein Vorgesetzter. Habt Ihr über diese Situation gesprochen? Wir haben uns kurz darüber unterhalten, sind beide aber lange im Geschäft. Wenn wir hier sind, ist er mein Chef, wenn wir uns zusammensetzen und einen Kaffee trinken, ist er mein Freund. Das ist Teil des Busi- ness. Man wird immer auf je- manden treffen, den man schon lange kennt und den man mal als Trainer, Sportdirektor oder Geschäftsführer hat. Wenn man das nicht trennen kann, ist man leider im falschen Business. Wie hat Stefan Ustorf dich nach Nürnberg gelockt? (lacht) Er hat mir ein gutes Angebot gemacht! Nein, wir hatten in der vorherigen Saison schon einmal Kontakt, ehe ich in Bietigheim verlängert habe. Nach der Saison hat er mich an- gerufen und mich nach meiner Situation gefragt. Da habe ich ihm gesagt, dass ich noch nichts habe, aber logischer- weise gerne in der DEL bleiben würde. Er hat mir ein gutes Angebot gemacht, über das ich mich sehr gefreut habe, weil ich das Projekt Nürnberg mit vielen jungen Spielern sehr spannend finde. Das hat mich an meine Anfangszeit in Berlin erinnert. Wir hatten viele junge Spieler, die aber sehr erfolgreich ge- spielt haben. Ich hoffe, dass wir das hier auch hinkriegen. Habt Ihr von Anfang an darüber gesprochen, dass es auch deine Aufgabe sein würde, Führungs- aufgaben von Patrick Reimer und Oliver Mebus zu überneh- men? Ja, auf jeden Fall. Allein auf- grund meiner Vita erhoffen sich die Verantwortlichen natürlich, dass ich Verantwortung über- nehmen werde. Ich habe mich nie darum gerissen, eine Füh- rungsrolle zu übernehmen, es kam einfach immer zu mir. Mein Job ist es, den Mao als Kapitän zu unterstützen und den Jungen beizubringen, dass eine Playoff- Serie nicht verloren ist, wenn man mal ein Spiel verliert. Ich möchte meine Erfahrungen, die ich meine ganze Karriere über in Berlin und in den letzten Jahren gesammelt habe, mit einbrin- gen. Wir wollen mit Nürnberg den nächsten Schritt gehen. Machst du dir auch Gedanken darüber, wie du an diese Aufga- ben herangehst? CONST ANTIN BRA UN IM INTER VIEW The Queen of all colours - Black SYSTEM 01 CLASSIC IN BLACK. GEHEIMNISVOLL. UNABHÄNGIG. SELBSTBEWUSST. konektra.com OFFIZIELLER AUSSTATTER DER NÜRNBERG ICETIGERS DIE NEUEN FAN-TRIKOTS JETZT VERFÜGBAR UNTER: ICETIGERS.DE/SHOP Nein, ich bin einfach ich. Ich hatte schon immer eine Persön- lichkeit, die auf dem Eis gerne Verantwortung übernommen hat. Das einzig Neue ist, dass man hier erst mal seinen Platz finden muss. Du hast hier Jungs wie einen Marcus Weber, Daniel Schmölz und Niklas Treutle, die schon sehr lange hier sind, oder einen Ryan Stoa, der eine große Karriere hatte. Da muss man seinen Platz finden, was sich aber von selbst ergibt. Am Anfang ist man darauf bedacht, die Jungs kennenzulernen, da haut man ihnen nicht gleich einen dummen Spruch um die Ohren. Ich hatte noch nie eine Mannschaft, die von Anfang an so harmoniert. Spielerisch haben wir auch genügend Talent, um alle anderen ärgern zu können. Wir haben alle Bock, und darauf kommt es am Ende an. Wer dann welche Rolle über- nimmt, regelt sich von selbst. Tom Rowe ist ein Trainer, der die Eiszeit sehr gleichmäßig verteilt. Du wirst also keine 25 Minuten pro Spiel bekommen. Ja, Gott sei Dank! (lacht) Ich kann das machen, aber logi- scherweise ist es mir lieber, vielleicht 21 oder maximal 22 Minuten zu spielen. Ich war in der vergangenen Saison am Ende physisch auch gar nicht mehr in der Lage dazu, die viele Eiszeit so in Leistungen umzu- setzen, wie ich es gerne getan hätte. Ich war teilweise einfach überspielt, also ist man froh, wenn man ein bisschen weniger auf dem Eis ist. Ich will ja auch, dass jeder Spieler seine Eiszeit bekommt und es fair aufgeteilt ist. Es war trotzdem schön zu sehen, dass ich das in meinem hohen Eishockeyalter noch machen konnte. Es wusste ja niemand, was ich abliefern und wie ich zurückkommen würde. Wie siehst du die Zielsetzung für die kommende Saison? Wir haben intern über kein kon- kretes Ziel gesprochen, aber wir sind uns alle einig, dass wir zu- mindest das erreichen sollten, was wir letzte Saison erreicht haben und nicht einen Schritt zurückzumachen. Wir werden jedes Spiel antreten, um zu gewinnen. Wie viele es am Ende werden, liegt nur daran, wie hart wir arbeiten und wir gut wir zusammenhalten. Du hast ja eine bewegte Ge- schichte hinter dir, über die du sehr offen redest. Wie hast du damals eigentlich gemerkt, dass du in diese Alkoholabhän- gigkeit reingerutscht bist? Das war so ein schleichender Prozess, es ist einfach irgend- wie passiert. Ich habe schon immer gerne einen getrunken. Aus dem Wochenende wur- de dann auch mal unter der Woche. Ich habe es leider nicht früh genug gemerkt und war dann schon zu tief drinnen. Berlin ist halt auch eine Stadt, in der immer etwas los ist. War das auch deine Art, mit Druck umzugehen? Nein, bei mir hatte der Sport keinen Effekt darauf, dass ich getrunken habe. Das waren an- dere Beweggründe, die ich jetzt nicht so breitschlagen will. Mit dem Eishockey hatte das nichts zu tun. Ohne das Eishockey wäre es wahrscheinlich noch schlimmer geworden, weil ich immer die Kontrolle hatte, frei- tags und sonntags da sein zu müssen und in den Playoffs alle zwei Tage zu spielen. Ich war da auch sehr diszipliniert und habe mich donnerstags nicht kom- plett abgeschossen, sondern nur ein bis zwei Bier getrunken, um meinen Pegel zu haben. Hatte der Alkohol einen Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit? CONST ANTIN BRA UN IM INTER VIEW Von Konkurrenten zu Teamkollegen: Constantin Braun während der Saison 2021/22 im Zweikampf mit Dane Fox.Das weiß ich nicht, ich kannte es ja nicht anders. Ich habe erst angefangen, ohne zu spielen, da war ich schon 30. Wie hast du dich entschieden, etwas dagegen zu unterneh- men? Der ausschlaggebende Punkt war, dass meine Frau irgend- wann gesagt hat, dass ich nicht mehr der Mensch sei, in den sie sich verliebt hat. Du bist jetzt seit fünf Jahren trocken. Wirst du immer noch von Menschen auf deine Ge- schichte angesprochen? Es kommt immer mal wieder vor, dass mich Menschen auch nach Spielen ansprechen und sich dafür bedanken, dass ich es öffentlich gemacht habe, weil sie in ihrer Familie jeman- den haben. Es ist aber weniger geworden, weil so viel Zeit vergangen ist, dass es weni- ger Menschen auf dem Schirm haben. Ist es schwer in so einem Um- feld, wo ja auch Siege begossen werden? Am Anfang war es schwer, mitt- lerweile habe ich da aber so viel Stabilität drin, dass es für mich kein Problem mehr ist. Es ist für mich auch einfach, mich in einer Gruppe von 25 Mann zu bewegen, weil alle darauf ach- ten, dass es mir an nichts fehlt. Es würde nie jemand auf die Idee kommen, mir ein Bier oder einen Schnaps hinzustellen. Das macht es mir wieder einfacher, das Ganze durchzuziehen. Die sind auch nicht sauer, wenn ich nach einer halben Stunde auf- stehe und gehe, weil es an dem Abend für mich einfach nicht funktioniert. Du hast knapp 800 DEL-Spiele absolviert. Ist der 1000er-Klub noch ein Ziel oder denkst du von Jahr zu Jahr? Seit ich aus der Reha zurück bin, habe ich einen anderen Ansichtspunkt, was das ganze Eishockey-Thema angeht. Ich bin einfach sehr dankbar dafür, dass ich überhaupt noch spie- len kann. Es hätte ja gut sein können, dass mich nach der ganzen Geschichte niemand mehr haben und niemand das Risiko eingehen will. Ich genieße einfach jeden Tag. Jetzt bin ich hier und spiele erst mal diese eine Saison. Dann spiele ich noch eine zweite Saison, wenn alles gut geht. Wenn der Körper mitmacht und der Usti sagt ‚Brauni, das hat mir gefallen, was du gemacht hast‘, dann spiele ich auch gerne noch eine dritte Saison. CONST ANTIN BRA UN IM INTER VIEW hoefler-biogemuese.de biologisch regional gut Entdecken Sie unseren neuen Gemüseautomaten: Bio-Gemüse 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Mehr Informationen unter www.gemueseautomat.deNext >