< PreviousSaison. Auf diese Herausforde- rung freue ich mich sehr. Du hast Tom Barrasso schon genannt, mit Patrick Roy gibt es aktuell in der NHL einen ehema- ligen Torhüter als Cheftrainer. Auch du selbst hast erfolg- reich in Österreich gearbeitet. Es gibt also ehemalige Torhü- ter, die bewiesen haben, dass sie gute Trainer sein können. Ist das vielleicht einfach der Tatsache geschuldet, dass es deutlich mehr Stürmer und Ver- teidiger als Torhüter gibt? Ja, vielleicht. Um ehrlich zu sein kenne ich die Antwort nicht. Ich denke, das ist ein guter Punkt. Es gibt 27 Feldspieler und nur zwei Goalies in einer Mann- schaft. Die Wahrscheinlich- keit, dass man es als Torhüter schafft, ist deutlich geringer. Niklas Treutle hat schon im- mer davon gesprochen, dass er eines Tages Torhütertrainer werden möchte. In der vergan- genen Saison hat er damit an- gefangen, seinen Trainerschein zu machen, um eben nicht nur Torhütertrainer zu werden. Wann hast du denn darüber nachgedacht, Cheftrainer wer- den zu wollen? Das hat angefangen, als ich Co-Trainer und Torhütertrainer war. Da habe ich realisiert, dass ich mehr als das tun könnte. Aufgrund meines Charakters bin ich ein guter Leader und war immer ein stolzer Mitspieler, der anderen helfen wollte, besser zu werden. Es ist natürlich auch so, dass man als Torwarttrai- ner nicht so viel Geld verdient. Wenn man den Job lange ma- chen will, sollte man den An- spruch haben, der Leithammel zu sein. Das hat mich motiviert, diesen Schritt zu gehen. Was macht dich denn zu einem guten Leader? Vertrauen, harte Arbeit und eine kommunikative Art. Mei- ne Tür ist immer offen, jeder Spieler hat eine wichtige Rolle. Ich achte darauf, dass jeder Spieler immer weiß, wie wertvoll er für das Team ist. Dann geht es darum, die richtigen Knöpfe zu drücken und jemand zu sein, mit dem die Spieler über alles reden können, auch fernab vom Eishockey. Eishockey nicht alles, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Wie oft hast du im Sommer darüber nachgedacht, was du der Mannschaft in deiner ersten Woche sagen möchtest? Darüber habe ich jeden Tag nachgedacht. Ich habe darüber gegrübelt, wie ich diese Heraus- forderung angehen möchte. Am Ende des Tages ist es aber eine lange Saison und ich wollte nicht zu viel Wert auf die erste Ansprache legen. Es geht mehr darum, sich auf den Prozess zu fokussieren. Du kennst Tom Rowe, deinen Vorgänger hier in Nürnberg, von einigen Gesprächen. Was sind denn deiner Meinung nach die größten Unterschiede? Er mag es, wenn die Verteidiger mehr Zeit in der Offensivzone verbringen. Ich glaube nicht so sehr an dieses Pinchen auf der Puck-Seite im Angriffsdrittel. In den letzten 20 Spielen haben die Ice Tigers auf diese Weise meiner Meinung nach zu viele Konterchancen hergegeben. Mir ist es wichtig, dass der dritte Stürmer sich mehr nach hinten orientiert, um diese Konter nicht abzugeben. Mir gefällt, wie Tom seine vier Reihen gebracht hat. Das ist sehr wichtig in dieser Liga. Man braucht die Energie in einer langen Saison. Im Training geht es mir vor allem um viele Der 40-jährige Mitch O‘Keefe ist einer der wenigen ehemaligen Torhüter, die Cheftrainer einer Mannschaft wurden.verschiedene Übungen, um die Jungs zu fordern, damit es nicht zu eintönig wird. Aber Tom ist ein sehr guter Trainer, ich will mir nicht anmaßen, darüber zu urteilen, was er schlecht ge- macht hat. Eine Sache, mit der er aller- dings nicht sonderlich erfolg- reich war, war das Powerplay. Hast du eine andere Herange- hensweise? Einige Dinge im Powerplay- Spielaufbau haben mir nicht so gut gefallen. Man sollte die blaue Linie als eine Einheit mit viel Geschwindigkeit erreichen und so ins Drittel kommen. Wir haben auch nicht genügend Bullys in Überzahl gewonnen, wodurch man direkt 20 wichtige Sekunden verliert. Dort müssen wir besser sein, genau wie beim Aufbau und dem Eintritt ins gegnerische Drittel. Die Special Teams gehören definitiv zu den Dingen, die wir gegenüber der vergangenen Saison verbessern müssen. Könntest du ein bisschen über die Art und Weise sprechen, wie du spielen lassen möchtest? Ist dein Eishockey eher offensiv oder defensiv? In dem System, das wir spielen möchten, ist alles miteinan- der verbunden. Wir haben ein junges und schnelles Team mit vielen hungrigen Spielern. Wir müssen sicherstellen, dass wir jeden Abend bereit sind, alles zu geben. Wir wollen im Fore- check sehr gut sein und aggres- siv draufgehen. Wir wollen die Pucks tief bringen, hinterher- gehen und unsere Checks zu Ende fahren. Wir sind kein Team mit einem großen Budget und müssen härter arbeiten als alle anderen Teams, um eine Chan- ce zu haben. Das muss unsere Identität und unsere Kultur sein. Du hast es angesprochen: Du kommst von einem Team, das budgettechnisch im unteren Bereich angesiedelt war. Wäre es nicht mal schön, auch ein finanzstärkeres Team zu coa- chen? (lacht) Nein! Da gibt es ganz andere Erwartungen. Mir gefällt es, immer der Jäger zu sein und nicht der Gejagte. Das treibt mich an, ich liebe diese Heraus- forderung und bin sehr glück- lich, hier zu sein. Einige der neuen Spieler sind in einem jungen Alter aus der ECHL nach Nürnberg gekom- men. Wie führst du diese Spie- ler heran? Ich habe dort selbst gespielt und kenne die Liga sehr gut. Ich habe aus dieser Liga einige Spieler verpflichtet und Stefan Ustorf macht das auch. Es geht zunächst darum, ein Verhältnis zu den Jungs aufzubauen. Sie freuen sich sehr über die Mög- lichkeit, die sie hier bekommen. Nicht viele Spieler bekommen die Möglichkeit, aus der ECHL direkt in die DEL zu wechseln. Ich freue mich auch sehr da- rüber, dass einige Spieler von letzter Saison geblieben sind, weil ich weiß, dass sie noch besser sein können. Mit einem weiteren Jahr werden sie den nächsten Schritt machen. Bei Evan Barratt hat man beispiels- weise in der zweiten Saison- hälfte gesehen, was er kann. Er sollte jetzt das Selbstvertrauen haben, das über eine komplette Saison zu zeigen. Viele Leute sagen, dass die Mannschaft der Ice Tigers sehr interessant aussieht. Gleich- zeitig gibt es aber auch viele Texte, in der die Mannschaft als Kandidat für die hinteren Plätze gehandelt wird. Das ist Motivation für jeden. Wenn jemand sagt, dass man etwas nicht schaffen kann, geht man raus und beweist das Gegenteil. Diese Mentalität ist in den Ice Tigers verankert. In der zweiten Hälfte der Saison waren sie eine Top-Sechs- Mannschaft, nachdem die Tor- hüter konstanter wurden. Niklas Treutle hat zum Ende überra- gend gespielt und der Mann- schaft immer eine Chance auf den Sieg gegeben. Wenn er und Leon sich gegenseitig pushen und um Eiszeit kämpfen, ist das für uns die Basis zum Erfolg. Du bist jetzt seit vier Jahren Cheftrainer. Was hast du in die- ser Zeit am meisten gelernt? Die Kommunikation. Im ersten Jahr war ich sehr schüchtern. Ich bin von Jahr zu Jahr besser in die Position gewachsen und mein Selbstvertrauen wurde größer. Auch die Trainer, die seit 30 Jahren im Geschäft sind, lernen jedes Jahr etwas Neues dazu. Die Ice Tigers haben einen in Deutschland sehr bekannten Sportdirektor und jetzt auch noch einen sehr prominenten Co-Trainer. Denkst du, dass das ein Problem sein könnte? Ich denke ganz ehrlich, dass das großartig ist. Ich habe zwei der besten deutschen Eis- hockeyspieler aller Zeiten an meiner Seite, um mir dabei zu helfen, in diese Liga und diese Position zu wachsen. Ich weiß nicht alles, Eishockey ist ein Spiel von Fehlern. Ich werde Fehler machen und freue mich, wenn die beiden mir helfen, diese zu korrigieren. Das ist fantastisch.Institut für bildgebende Diagnostik & Therapie Die Radiologie in der Metropolregion ... 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